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Italo Road Trip – DAY #2 (Mailand)

Herzlich willkommen zurück zu einer neuen Folge unseres Serienklassikers: Italo Roadtrip 2018. Wie bei jeder guten Serie eine kleine Vorschau, was uns heute erwarten wird: Mord, Intrigen, Schmiergeldaffairen und natürlich alle weiteren Abgründe der menschlichen Seele inklusive der sogar hochbesetzverfilmten 7 Todsünden… Daa-daaa-ddaaaammmmmm… (Wer richtig gut is, knippst jetzt noch schnell das Licht an – aus – an – aus – an, für die dramatische Stimmung und das Allroundstimmungspaket.)

Gut. Starten wir also. First things first: ausschlafen! Was bei mir so viel bedeutet hat wie “ab 8:30 Uhr hellwach mit offenen Augen an die Decke starren, während SIE noch schläft. Laut und deutlich. #nooffence”. Dann fiel mir ein, dass ich das dank der heutigen Technik nicht mehr muss, und griff mir mein Telefon. Nachrichten an die Lieben in der Heimat – man ist ja schließlich schon nen ganzen Tag außer Landes – FB, Insta, der ganze Stannikram. Ihr kennt das.

Ich glaube so ne grobe Stunde später wachte dann auch Princess Schrehn auf, und fragte mich direkt, warum ich sie nicht gewecket hätte – wozu? Naja, wir standen auf, schoben unseren Sicherheitswall vor der Tür weg (ein klappriger, Stoffschrank auf Metallgestänge – Safety first, der Eddo schien mir iwie nicht geheuer. Ne Nummer zuuuuu still. Schrehn meinte zwar, sie würde mich beschützen – wie wollt ihr gar nicht wissen xD – aber ich wollte auf Nummer sicher gehn. Und auch wenn wir die Nacht überstanden haben, bleibt ein Restzweifel der mir sagt, das könnte auch nur ein perfides kleines Spielchen sein. Ein Serienkiller, der seine Opfer in Sicherheit wägen will. Jaha! Habe ich zu viele Gruselfilme und Krimis gesehn/gelesen? Vielleicht. Aber im Falle eines Falles werde ich wohl nicht nach oben rennen und mich im Bad einschließen, sondern auf clevere Art und Weise überleben. HA!)

Gut wo waren wir: Naja morgentliches Standardprozedere, dann mucksmäuschenstill in die Küche und Frühstück zu bereiten: Ciabatta von gestern aufbacken (Jemand war leider unachtsam und hat die obere Hälfte ein wenig anbrennen lassen. Obwohl ich lieber den Begriff “anknuspern” und die bekannten Röstaromen ins Spiel bringen würden. Wer genau das war, ist ja egal. Irrelevant und ändert auch nichts am Geschehnis. Da legen wir den Mantel des Schweigens drüber. Blaming hat noch nie Jemanden weitergebracht. Auf so ne Hexenjagd lassen wir uns gar nicht erst ein. Ja. ok. ICH war’s. IIIIIICHHHHHHHH. Fühlen wir uns jetzt alle besser? Ok.). Schrehn belegte das perfekt getoastete Ciabatta liebevoll mit einer großen Portion frischer Mortadella – nom! – schnitt es in 2 Hälften und los ging die Wanderschaft.

Ab ins große Mailand. Milano. Milan. [Ich hab noch nicht rausgefunden, wann die Italos “Milan” und wann “Milano” sagen. Werde ich mal recherchieren.]

Wetter: Sonnenschein, blauer HImmel. Erwartete 25°C. Kleidung entsprechend angepasst. Sneaker, hochgekrempelte Hosen, Shirt, Sunglasses, Dutts. Here we go.

Metro. TIcket kaufen (ich hatte mich während Schrehns Schneewitchenschlafs’ schon mal Online schlau gemacht, was sich da so für uns anbieten würde – und so entschieden wir uns für das 24h Ticket für lockere 4.50€. Schnapper und für jeden Milaniasiobesucher empfehlenswert). Ticket reinschieben, damit man durch die Zaubertür kommt (Attenzione: nicht zu dicht dran stehen, dann geht das nämlich nicht. #schrehn) und dann natürlich die richtige Richtung auswählen. Check.

Keine 10 min. später waren wir dann auch schon im Zentrum angekommen. Stiegen die Treppen hoch und hatten sofort den Blick auf den Dom (Duomo). Wahnsinn. Was ein tolles Teil. Ein Riesenteil. Aber wunderschön anzusehen. Millionen kleiner Details, mit viel Liebe ausgearbeitet. Da glich kein Engel, keine Blume, kein Verzierung der anderen. Krass echt. Und dann dieser Platz. Umgeben vom “neuen” Milan. Es hatte wirklich was Surreales. Man konnte sich echt nicht dran sattsehen. Jedenfalls ging es mir so. Und ich finde es echt schade, das wir sowas bei uns in Berlin nicht haben. Klar haben wir auch einiges zu sehen bei uns. Sicher auch den Dom, aber da kommt echt nichts ran. Ehrfurcht und Erhaben. Nichts übertrieben oder angeberisch. Einfach schön und einzigartig. Wie ein kleines, weißes Schloss mitten im dreckiggrauen Mailand.

Auf dem Platz davor tummelten sich natürlich massig Touris. Und massig Tauben. Das witzige ist – wie immer iwie – das die Touris gerne möchte, das die Tauben auf ihren Händen landen. “Hihihi toll” – aber sobald diese besagten Touris dann wieder in ihrer Heimat sind “KkksschhhKsschhh geh weg… Du dreckige Ratte mit Flügeln, du bringst Tod und Seuche über uns Alle!” – diese Doppelmoral der (deutschen?) Touris, immer wieder interessant anzusehen. xD

Nach 2354661 Fotos vom Dom, den Tauben, der Löwenstatue und allem anderen Schönen, gingen wir dann weiter in die Bonzen-Mall. Ihr wisst schon. Dieses bekannte Gebäude in dem sich Versace und Channel “Gute Nacht”-sagen. Hübsch da drin.

Ich wollt auch kurz in den Gucciladen – hatte mich auf der Hinfahrt leider in ein Paar von deren Sneakern verliebt und wollte einfach spaßeshalber mal gucken was die so kosten. Hust. Schrehn wollte aber nicht. Wir wäre nicht angemessen gekleidet. Pfffff. Braucht man da jetzt neuerdings Zylinder und Fliege um nen Laden zu betreten oder was? Naja, was soll’s, ich sagte ihr zwar, das sie das für immer bereuen und niiiiie mitreden werden kann, wenn all ihre Freunde von ihren tollen Erlebnissen im Guccistore berichten werden, aber sie wollte trotzdem nicht. Ergooglte mir lieber direkt, das meine neuen Lieblingsschuhe ~450€ kosten. EASY! Ich verkaufe einfach ne Niere für, das wird schon gehn. xD

Oh achso…Himmelfahrt. Und trotzdem war hier alles offen. Und die Menschen schienen auch alle brav auf Arbeit zu gehen. Verrückt. Hätten wir nicht gedacht, grade in so einem katholischen Land wie Italien. Achselzuck. Aber gut, iwer muss ja auch die Kirchensteuer erwirtschaften, damit solch Bauten wie der Duomo weiterhin gut gepflegt und restauriert werden können. Gut, das könnte man locker mit den Eintrittspreisen finanzieren, allerdings müsste man dann sicher auf das ein oder andere Blattgold im Inneren (reine Spekulation, wir hatten keine Lust auf die Schlange des Todes vor dem Ticketschalter und die zweite Schlange des Todes vor dem Einlass nochmal) verzichten.

Wir zogen also weiter. Kamen an der Scala vorbei – Dafuq das is die Skala? Das is ja enttäuschend ~Schrehn. Aber um fair zu bleiben, NACH dem Duomo, konnte einfach nur noch alles andere abstinken. No Chance. Und suchten dann die Station für die Straßenbahn. Ganz süß, die sind richtig niedlich. Teilweise uralt, dafür aber super charmant. Edel, gepflegt, Vintagelampen und hochglanzlackierte Holzbänke. Und dann gibts wieder welche, die total futuristisch von Außen aussehen, drinnen dann voller Plastik und Neonröhrencharme sind. Und dann gab es noch welche, die sahen aus wie Minions xD

Achso, ich hab ja noch gar nicht erwähnt, was unser Ziel war. Leonardo DiCapriäääh ich meine DaVinics “letztes Abendmahl”. Das gibt es ja hier zu sehen. Also nahmen wir unsere Reise in die andere Richtung der Stadt auf… Halbe Stunde oder so? Für Leo gerne! Ab mit der VintageBummelBahn…

Long story short: Wir kamen nicht rein. xD Die “nette” Dame am Ticketschalter blickte noch nicht mal auf, um uns zu sagen, dass die Tickets bereits für den gesamten Monat ausverkauft seien. Dafuq?! Wieviel Leute lassen die da am Tag rein? 12? Tja naja… Kannste nichts machen…

Also… Zurück zur Bimmelbahn und wieder quer durch die Stadt zu Schrehns nächstem Punkt auf der Liste: der alte Friedhof. Klingt morbide, ich weiß. Und mancheiner fragt sich, warum wir ständig hin und hertingeln für komische Sachen, aber… Joah… Neben dem Duomo, und der Shoppinggeschichte, gab es jetzt nichts großartiganderes zu bestaunen – sorry an Alle, die sich da besser auskennen… Ja und dank Tagesticket und gutem Wetter, stand dem rumreisen auch nichts weiter im Wege.

Aaaaaber erstmal…. Zwischenstopp zur Nahrungsaufnahme. Eigentlich eher zufällig, denn Schrehn hatte mir gesagt, wir bräuchten 40 Minuten – was sie mir aber verschwiegen hatte war der Fakt, dass wir während dieser 40 min. umsteigen werden müssen. Joah… Und so kam es zu folgendem Intermezzo: “Oh ich glaube, wir müssen hier raus” “Wie wir müssen hier raus?” “Na aussteigen” “Hä? Dachte wir fahren 40 min.?!” “Ja klar, gesamt halt. Aber hier müssen wir umsteigen” “Öh ok, also selbst wenn ich wollte… Könnte ich nicht… Ich hab meine Schuhe ausgezogen und äääh so schnell krieg ich die nicht wieder an jetzt” – Badabiiisch… Also fuhren wir noch eine Station weiter, in der ich mich schnell in die Schuhe prügelte und stiegen da vor einem ziemlich guten Pizzaladen aus. Jackpot. Die Schlange ging bis auf die Straße und es standen auch nicht nur Touris drin. Gutes Zeichen. Nächstes gutes Zeichen: Es gab eigentlich nur Pizza Margherita zu kaufen… In klein und größer. Und dann, wenn man wollte noch n Topping. Also entschieden wir uns für ein großes Stück Margherita mit Schinken. Das teilten wir uns dann. Mittag für faire 6€. Zudem sollte unsere Anschlussbahn auch erst in 10 min kommen, wir nutzen die Zeit also perfekt aus…. Und so mussten wir nach unserer Pizza nur noch 5 min auf die nächste Bahn warten. Ja, natürlich hatte wir die davor verpasst gehabt, aber das störte nicht weiter, wir waren ja im Pizzahimmel. <3

So, also wieder rein in die Rhetrobahn und los. Diesmal ließ ich sogar meine Schuhe an. Bin ja lernfähig. Na ok, stimmt nicht ganz, die erste Frage war nämlich direkt, wie lange wir fahren und ob ich meine Schuhe ausziehen dürfte… Durfte ich natürlich nicht. Hmpf.

Am Friedhof angekommen, entdeckte ich dann auch endlich mal den Hauch von Streetart. Bisher waren die Wände, Türen und alles andere was in Frage käme blitzeblank… Und wir stellten fest, das wir NUN wirklich in “Little Chinatown” waren. Um uns rum, alles asiatisch. Komplett.

Naja, zurück zum Friedhof: Dieser war ziemlich episch. Also wirklich. Soooooo schön – sry falls das komisch klingen sollte, aber es war einfach so. Die Statuen und Erinnerungen an die Verstorbenen, soviel Liebe, Kunst und Schönheit. Und wie alt die Gräber teilweise waren. Schon beeindruckend. Und diese Größe… Wir können von Glück reden, das wir uns da nicht auf NimmerWiedersehen verlaufen haben. Richtig Krass. Ich glaub, wir waren so ne Stunde unterwegs? Gute Zeit. Und reichte dann auch… Außerdem wurde die Location auch langsam immer voller. Während wir vorher ziemlich alleine waren, kamen nun immer mehr Touris und mit ihnen, deren sinnloses BlaBla. Die Ruhe, dahin.

Auf dem Weg zur Tram noch einen Schluck aus unserer neuen Lieblingsquelle genommen – So nifty das Ding.

Und ab Richtung Eisdiele of the Day. Auch hier hat Schrehn sich nicht lumpen lassen und direkt wieder was am nochmals anderem Ende der Stadt rausgesucht. Why not xD

Diesmal fuhren wir die Strecke mit einer Future-Version der Tram. Alles aus Plastik und auch iwie unbequem. Nicht schön. Und die Sitze waren auch alle so drapiert, das ich mir nicht ungesehn die Schuhe ausziehen konnte. Meeeh. Blieben die also an. Sigh.

Am Wunschort angekommen, gingen wir also in die edelste Gelateria/Schokoladen/Pralinen-Manufaktur am Platz und schauten uns drin um. Echt schicker Laden. Wirkte wie ne Nummer zu groß für uns, aber das Personal war supernett und offen. Nach kurzem zögern kamen wir ins Gespräch, als die Kellner abkassieren wollte und beim Wechselgeld scheinbar einen “neuseltenensupertollen” 2€ Kollegen fand. Sie bot uns sofort eine Tauschmünze an, bzw. entschied sie einfach direkt – ohne großes Fragen – das sie uns die leider nicht geben könne, dafür aber eine andere schöne. Und auch der Patisseur strahlte beim Anblick der Münzen und erklärte uns seine Leidenschaft für’s 2€ sammeln. Ich wollte erst sagen, das ich die auch sammel, allerdings zum ausgeben, hielt das dann aber für unangebracht und wollte ihm auch nicht sein glitzern in den Augen nehmen. Selig trennten sich dann auch bald unsere Wege: Wir wegen des Eis’ und die waren selig mit ihrer neuen Errungenschaft.

Ein letztes mal wollten wir nun in die Straßenbahn steigen und Richtung Heimat tuckern. Aaaaaber halt. Beim nächsten Umsteigepunkt sah ich einen Laden, an dem wir mehrfach heute vorbeikamen – ja immer der gleiche Laden, also das exakte Geschäft. Mein Gott ich weiß immer nicht wann man “derselbe” und wann “der gleiche” sagt. Anyway. Ihr versteht mich schon. Also gingen wir mal kurz vorbei. Als wir dann davor standen, wirkte der aber nicht mehr so toll wie von der Tram aus, und wir beschlossen, stattdessen den “Outletstore für – ACHTUNG – Süßkram” nebenan zu besuchen. Ich möchte nicht sagen, das es ein Fehler war, aber naja… Also. Na. Vielleicht ein kleiner. Wir eskalierten nicht, nur ein bisschen vielleicht, siebten aber gewissenhaft aus, mit dem Wissen, das Mailand ja erst die 1. Station unserer Reise war und wir alles, was wir hier kaufen würden, die gesamte Zeit mitschleppen werden müssen. Trotzdem füllte sich unser Beutel ziemlich schnell und wurde diiiiick. Aber bei der Auswahl?! Sry, wer da nicht zugreift ist selbst schuld.

Anschließend gab es zur Belohnung noch einen erfrischenden Bubbletea. Der Laden ware einfach so süß, schick und verhipstert – “You can’t buy happiness, but you can buy bubble tea, and frankly that’s pretty close” … Wir konnten nicht dran vorbeigehen ohne uns eine kleine Chemobombe mitzunehmen. Die Dame hatte einen Orange Green Tea mit Pfirsich Bubblen (Zero Sugar) und ich einen Passionsfruchttee mit Tapiokaperlen. Boah ich liebe diese Konsistenz. Und nach dem Hype von… Puh… wann war der… vor 5 Jahren? Findet man in Berlin ja nur noch vereinzelt welche. Wir zollten der Nostalgie also Tribut und genossen unsere “leckersten Bubbletea ever” im strahlenden Sonnenschein, auf die Bahn wartend. Denn JETZT sollte es wirklich nach Hause gehn.

Na gut. Nicht direkt. Wir mussten ja noch n bisschen was für’s Abendbrot einkaufen. Heute gab es für Schrehn ein Sandwich mit Prosciutto und für mich die restlichen Gnocchi + nochmal ne Runde Tomate-Burrata-Basilikum-Salat. Darauf hatte ich mich insgeheim schon den ganzen Tag gefreut. So lecker leicht und frisch.

Jetzt aber wirklich nach Hause. Wir wollten einfach nur noch chillen, duschen und auf’s Klo. Ok, falsche Reihenfolge… Ihr wisst schon.

Ja. Und dann waren wir da. Schrehn ging auf’s Klo während ich mich für die Dusche vorbereitete… Ja.. Und dann… Dann machte uns Eddo einen schönen Strich durch die Rechnung. Grad als ich rüberflitzen wollte – im Handtuch eingewickelt mit meinen neuen tollen Kaktus-FlapFlaps flapsend, hörten wir auf einmal die Tür vom Bad. OH NEIN! Sekunden der Ungewissheit… Und dann… Supergau. Duschgeräusche… Noooiiiinnnn… Und Eddo… Der würde eeeewig brauchen. Warum? Weil er zum einen n langsamer Typ is (Bewegungstechnisch, die geistigen Gegebenheiten kann ich aufgrund des mangelnden Kontaktes ja nicht beurteilen.) und zudem auch noch laaanges, lockiges WallaWalla Haar hat… Das heißt: Bürsten, shampoonieren, ausspülen, Conditioner rein, auskämmen, spülen… Und dann noch den Rest des langen Körpers waschen. TOP! Und ich saß da. Auf der Bettkante. In mein Handtuch gehüllt und ließ mich iwann resignierend aufs Bett plumpsen… Is ja nicht so, als müsste ich seit 2 Stunden dringend auf’s Klo. Quaaaaatsch. Easy. Hochziehen, ausspucken und weiter geht’s. Schrehn, die Güte in Person, bot mir sogar an einen Becher zu holen… Ich lehnte dankend ab und hoffte einfach, das Eddo nicht allzuviele Knoten in den Locken hatte.

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht wie lange es dauerte… Aber es dauerte wie erwartet lange… Und kaum war er aus der Dusche, ertönte dann auch noch der Fön. Mein Gott… Volles Programm… Gleich macht er sich noch die Nägel oder was?!

Naja. Aber iwann hatte das Schicksal dann doch erbarmen mit mir, und Eddo verließ das Bad. Endlich! Und um ihm auch keine Chance zu geben, iwas Vergessenes noch nachzuholen – nur über meine Leiche! – flitzte ich direkt nach ihm ins Bad. HA!

Dann gönnte ich mir die längste Dusche meines Lebens. Haaaach… Tat das gut.

Super entspannt, wohlduftend und wie aus dem Ei gepellt kam ich dann zurück ins Zimmer und Schrehn flitzte schnell ins Bad. Sicher is sicher.

Anschließend gab es dann noch das leckere Dinner for 2. Diesmal sogar in normaler und nicht wie gestern in Flüsterstimmung (wenn alles um einen rum so überstill is, dann traut man sich echt nicht normal zu reden. Oder den Stuhl ranzuziehen oder oder oder. Richtig bescheuert, aber iwie is das so in einem drin). Und danach sofort ab auf’s Bett und den Stream für GNTM raussuchen. Ladies Night! Und wir sollten nicht enttäuscht werden. xD

Ok, der Stream kackte so zehn, zwölfmal ab, aber wir wollen nicht meckern. Wir hatten trotzdem unseren Spaß.

Direkt danach wurde dann auch das Licht ausgemacht… Hatten ja nen anstrengenden Tag hinter uns und wollten am nächsten Tag ja früh aufstehen. Was heißt wollten. Mussten. Unser Bus sollte ja bereits um kurz nach 8:00 gehn. Gut. Also. Schlafen. Sofort. NICHT. Stattdessen starrten wir an die Decke… “Ich kann nicht schlafen” “Mach einfach die Augen zu, wir müssen morgen früh raus” “Ja aber ich bin nicht müde” “Ich auch nicht” HMPF… Und iwie wird mir erst jetzt klar, das mein Tag genau so endete, wie er begonnen hatte… Mit starren an die Decke… Nur mit dem Unterschied, das ich diese diesmal nicht sah… Weil. Dunkel und Augen zu xD

Facts of the day:

Gemachte Schritte: 12.686

Gelaufene Kilometer: ~7

Verschiedene Sorten an Confetti gekauft: 5 (Tiramisu, Pistazie, Tutti Frutti, Mojito und an die letzte erinnert sich Schrehn grad nicht, will aber auch nicht nochmal aufstehen. Verständlich)

Hinweis auf den tollen Weichspüler: nur 1

Hinweis auf Diesen in einem abfälligen, weil sich scheinbar verratenen gefühlten, Tonfall von sich gegeben: 1

Stillschweingend gewartet bis Eddo die Küche / das Bad wieder verlassen hat, damit wir den jeweiligen Raum in Ruhe nutzen und peinliches Aufeinandertreffen vermeiden konnten: ~3

Sich über das Platzen der Bubbles im Mund freuen: unendlich <3

Umsteigen von Tram zu Tram: unzählbar – 24h-Ticket also mehr als ausgeschöpft

.Love, Bella <3

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